Pfarre Garsten

Get Adobe Flash player

 

Am Platzl 2

4451 Garsten


Tel.:
07252/54196-0
Fax:
07252/54196-23

Email:
pfarre.garsten(at)dioezese-linz.at

Kanzlei:
Montag: 9 - 12
Mittwoch: 7.30 - 12
Donnerstag: 9 - 12
und 14 - 17
Freitag: 9 - 12

 

Die heutige Pfarrkirche - Stuck und Fresken

Die 1693 der Muttergottes geweihte Kirche (Länge 47m, Breite 23m, Höhe 22m) ist eine der bedeutenden Leistungen des Barock der 2. Hälfte des 17. Jhdt. in Österreich. Sie ist ein typisches Werk der Carlone. Unmittelbares Vorbild ist die Jesuitenkirche in Linz.


Unter Leitung von Giov. Batt. Carlone, der selbst die Figuren arbeitete, wurde die Stuckdekoration gefertigt. Der Stuck ist sehr reich und schwer, in starkem Relief, mit Blumen und Fruchtschnüren. Besonders bemerkenswert sind die musizierenden Engelkinder unter der Westempore.


Die Fresken stammen von den Brüdern Grabenberger aus Und, Wachau. Im Langhaus Vorbilder Mariä, in den Emporen Szenen aus dem Marienleben, in den Seitenkapellen Darstellungen des Leidens Christi. Apostelbilder in den Stichkappen und im Chor Darstellungen der verherrlichung des Altarsakramentes.

An der Rückwand und in den beiden Seitenwänden der Musikempore finden sich Wandgemälde, vermutlich von Reslfeldt, von der Befreiung Wiens von den Türken /1683). Über dem Mittelfresko sind große Stuckbüsten der Helden des Befreiungskampfes. Die Inschrift unter dem Hauptfresko lautet in der Übersetzung: "Zur Erinnerung an den glorreichen Sieg über die Türken, die bei der Belagerung von Wien zersprengt, ihrer Beute beraubt, besiegt und in die Flucht geschlagen wurden; denn in dieser harten Zeit wurde diese Kirche erbaut." Diese großartige Komposition bildet das älteste Türkenkriegsdenkmal in Österreich.